Social Media Mythen und was wirklich dahinter steckt

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So wie in allen Bereichen des Lebens und des Online Marketings gibt es auch im Social Media Gerüchte und Mythen, die leider oftmals mehr oder weniger wahr sind. Oftmals handelt es sich bei den Gerüchten und Mythen einfach nur um Missverständnisse, welche einmal im Netz einen Ort gefunden haben und dort nie wirklich aufgeklärt wurden und seitdem als Wahrheiten angesehen werden.

An dieser Stelle wollen wir als Marketing Agentur mit den Mythen rund um Social Media einmal aufräumen. Wir haben dafür 5 wichtige Gerüchte herausgesucht und klären die Gerüchte dahinter auf. Dabei beschränken sich die ersten beiden ganz allgemein auf Social Media und die letzten drei konkret auf die Umsetzung in den sozialen Medien.

Mythos 1: Social Media ist eine Gefahr für mein Unternehmen.
Das ist so leider absolut falsch. Social Media ist nur eine Gefahr für Unternehmen mit schlechten Produkten und statischer Unternehmenskultur. Wer nicht auf das Feedback der User eingehen will, sollte sein Engagement allerdings in den Social Media Kanälen nochmals überdenken. Hier wird das Unternehmen deutlich transparenter präsentiert. Dadurch ergeben sich großartige Möglichkeiten, aber bei Unwissenheit und falschem Social Media Management können auch Probleme entstehen.

Mythos 2: Unsere Zielgruppe ist zu alt für Facebook & Co
Das ist schlichtweg falsch. Bei Facebook ist die Altersgruppe zwischen derzeit 35 und 54 besonders gut vertreten. Zudem ist der größte Wachstumsmarkt aktuell das Alter um die 55 Jahre und älter. Die Zeiten, wo nur Teenager auf Facebook waren, sind definitiv vorbei. Dadurch ist es sehr wahrscheinlich, dass auch deine Zielgruppe in Facebook vertreten ist, wobei immer individuell überprüft werden sollte, in welchen Kanälen sich die Zielgruppe aufhält.  

Mythos 3: Es ist nebensächlich welche URL zum Verbreiten von Inhalten verwendet wird
Auch dieses Gerücht ist schon sehr lange im Umlauf, dabei kann man auch hier mit einfachen Argumenten den Mythos widerlegen. Besitzt ein Inhalt eine Vanity-URL, dann wird dieser bis zu 25 Prozent mehr verbreitet, als wenn zum Beispiel ein nicht bekanntes Kürzel verwendet wird. Das wiederum beweist, dass User sehr wohl darauf achten, was sie teilen. Es wird also lieber ein Link mit der Endung www.abc.at/Katzenvideo geteilt als mit der Endung www.abc.at/eqxxlql
Ist die Quelle nicht vertrauenswürdig, dann schrecken die meisten User ebenfalls zurück. Dies kannst du aber nicht so einfach beeinflussen wie die Endung der URL.

Mythos 4: Links und Inhalte funktionieren am Samstag und Sonntag besser
Auch diese Aussage hält sich hartnäckig. Weshalb immer mehr Firmen Einträge und Links nur am Wochenende posten. Aber auch hier hat eine Studie das Gegenteil bewiesen. Während der Woche sind die Interaktionen sogar um die Hälfte angestiegen.
Gerade am Anfang der Woche wird wesentlich mehr über Marken und Ähnliches gesprochen als am Wochenende. Grund dafür ist, dass am Wochenende weniger User Facebook nutzen, da hier andere Prioritäten gesetzt werden und man lieber Zeit mit Freunden verbringt.

Mythos 5: Je größer die Fangemeinde ist, desto leichter verbreiten sich die Inhalte
Auch hiernach richten sich sehr viele User und Unternehmen, obwohl auch hier eine Unwahrheit dahinter steckt. Natürlich ist es das Ziel jedes Unternehmens viele User hinter sich zu haben. Doch diese nützen einem Unternehmen nur etwas, wenn sie aktiv sind. Inaktive User sind ebenso schlecht wie gar keine User, da diese weder Neuigkeiten noch Beiträge lesen bzw. teilen und somit auch die Reichweite nicht verbessern.
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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Am 13. Juli 2015
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