AdWords-Kampagne Teil 1: Das AdWords Keyword Tool

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SEO, SEM und Affiliate Marketing, am Ende zählen nur die Umsätze? Jain, denn hohe Umsätze bedeuten nicht gleich hohe Gewinne und besonders bei AdWords – also im Bereich SEM (Suchmaschinenmarketing) sind hohe Umsätze kein Garant für ein explosives Wachstum. Weniger ist manchmal mehr und besonders bei AdWords und auch bei anderen SEM-Diensten wie Yahoo! Search Marketing, zählt die alte Weisheit. Google wirbt bei AdWords gerne auch kleine Kunden mit dem Spruch, dass hier Platz für jedes Budget sei. In der Theorie lässt sich AdWords-Werbung bereits mit 1 Euro am Tag schalten, ob sich dies lohnt, ist die andere Seite. Doch 1000 Euro pro Monat muss man nicht in AdWords investieren – nicht als eher kleiner Webmaster!

Zunächst muss man sich aber bei AdWords anmelden, dies funktioniert über adwords.google.at und dort steht es jedem frei, sich selbst und ohne Hilfe eine eigene erste Kampagne zu erstellen, oder bereits von Beginn an gemeinsam mit dem Google AdWords-Team eine Kampagne zu erstellen. Man kann die Hilfe von AdWords wirklich empfehlen, sollte sich dabei nicht von der 0180-Nummer abschrecken lassen. Immerhin geht es um eine saubere, gut ausgedachte Kampagne, die sollte schon in der Konzeptionierung ein paar Euro wert sein.

Anmeldung bei AdWords - Mit oder ohne Hilfe vom Team

Anmeldung bei AdWords – Mit oder ohne Hilfe vom Team

Erstellt man seine Kampagne vollständig ohne die Hilfe vom AdWords-Team, sollte man jetzt AdWords kurz außen vor lassen und sich dem AdWords-Keyword-Tool widmen. Denn in erster Linie müssen die passenden Suchbegriffe gefunden werden, die später mit der AdWords-Kampagne beworben werden sollen. Link: AdWords Keywordtool. Mal den Link vergessen? Wer in Google nach Keyword-Tool sucht, kommt direkt zu dem AdWords-Tool. Dort angekommen, müssen ein paar Dinge stets beachtet werden, damit am Ende keine falschen Ergebnisse kommen bzw. keine falschen Eindrücke entstehen. Man kann nämlich schnell in den Glauben verfallen das ein Keyword pro Monat 1 Million Abfragen hat, obwohl es nur 4.000 Mal gesucht wird. Ein Fehler in der Einstellung des Tools.

Für die AdWords-Kampagne spielt sich in diesem Beispiel alles im deutschsprachigen Raum ab. Das Keyword-Tool muss also jetzt auf „Deutsch“ und „Alle Länder und Gebiete“ eingestellt werden. Damit wird dann jedes Land eingeschlossen, in dem die deutsche Sprache angewendet wird.

Im nächsten Schritt entscheiden wir uns dafür, für die Kampagne selbst ein paar Keywords vorzugeben. Eine andere Wahl haben wir auch, denn Google ermöglicht es uns, mit dem Keyword-Tool auch Websites auslesen zu lassen und anhand des Contents einer Website, einfach eine Liste mit Keywords zu erstellen. Jedoch soll es darum heute nicht gehen. Wir wählen jetzt also „Beschreibende Wörter oder Wortgruppen“ statt „Website-Content“.

Jetzt geht es an die Auswahl der grundlegenden Suchbegriffe, damit das Google AdWords Keyword-Tool weitere Vorschläge machen kann und vor allem auch fähig ist, die geschätzte Anzahl der Suchanfragen, sowie die durchschnittlichen Kosten für einen Klick beim jeweiligen Keyword anzuzeigen. Am Ende muss niemand all die gesammelten Keywords merken und per AdWords erneut eintragen, man kann später die Keywords direkt aus dem Tool, in die Kampagne integrieren. Dazu und zur Auswahl der richtigen Suchbegriffe für AdWords, aber dann im zweiten Teil mehr. Entweder heute Nachmittag noch, oder dann am Freitag.

Wie sieht es bei Dir aus, hast du bereits Erfahrungen mit AdWords gemacht? Benutzt du das Keyword-Tool nur für SEM oder setzt du es auch im SEO ein? Viele SEOs benutzen das Tool täglich um verschiedene Unterseiten von Beginn an auf Keyword-Kombinationen (Long-Tail) auszulegen.
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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Am 16. Juli 2009
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