Pinterest Optimierung – der neue SEO-Driver

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Pinterest ist in aller Munde. Mittlerweile wissen wir alle, dass es sich dabei um ein neues Soziales Netzwerk, ein Foto-sharing bzw. ein auf Bildern basiertes Social Bookmarking Tool handelt. Doch welchen Mehrwert bietet Pinterest für Unternehmen? Ganz einfach: Traffic, Traffic, Traffic, Links, Links, Links und eine bessere Platzierung auf Google!

Das Wachstum von Pinterest war in den letzten Monaten enorm. Mittlerweile hat der neueste Zuwachs der Social Media Familie über 13 Millionen User und bringt Online-Shops mehr Traffic ein als Google+! Grund genug, sich genauer mit Pinterest und seinen Einfluss auf SEO zu beschäftigen. Hier ein paar Tipps, die Sie einfach umsetzen können:

Profil
Schon bei der Erstellung Ihres Unternehmensprofils sollten Sie einige SEO-relevante Faktoren beachten:
  • Der Username, den Sie wählen, ist nicht nur Title Ihres Profils, sondern auch Teil der URL, Bsp. wenn Username = lisaleitner, dann URL = http://www.pinterest.com/lisaleitner.
  • Weiters haben Sie die Möglichkeit ihrem Profil eine Description hinzuzufügen. Nutzen Sie diese, um Ihr Unternehmen zu beschreiben und die wichtigsten Keywords zu platzieren.
  • Die URL Ihrer Website anzugeben versteht sich als Pflicht. Somit ist der erste Pinterest-Backlink auf Ihre Unternehmenswebseite erstellt.
  • Besonderer Aufmerksamkeit sollten Sie dem Punkt „Visibility“ in den Settings schenken, denn damit entscheiden Sie, ob Ihr Pinterest-Profil für Suchmaschinen sichtbar ist oder nicht.
Board
  • Auch hier gilt es einen wohlüberlegten Titel zu vergeben. Wenig aussagekräftige Boardnamen wie „Unsere Produkte“ bringt SEO-technisch gar nichts. Zumindest der Produktname sollte vorkommen.
  • Selbiges gilt für die Description. Hier könnten Sie beispielsweise auch einen Link platzieren.
  • Der letzte Schritt bei der Optimierung der Boards ist das Vergeben einer Kategorie. Wählen Sie jene Kategorie, die Ihr Board am besten beschreibt, damit Sie leichter gefunden werden.
Image
  • Auch jedem einzelnen Image können Sie eine Description verpassen. Hier ist sie besonders wichtig, da sie durch jeden „repin“ weitergeteilt wird. Die Description der Images ist sozusagen Ihre Message, Ihr Facebook-Statusupdate, Ihr Tweet.
  • Ganz wichtig, am allerwichtigsten: DER LINK! Prinzipiell können Sie Fotos hochladen und verlinken. Bitte entscheiden Sie sich nicht fürs Hochladen ;) Jeder Link, den Sie auf Ihre Website setzen ist ein Backlink und verbessert somit Ihr Suchmaschinenranking. Zudem setzt Pinterest die URL des Links auf „do-follow“ und teilt sie bei jedem repin weiter.
Noch ein paar pinteresting Tipps
Übertreiben Sie’s nicht mit den Keywords. Eine Description soll immer noch eine tatsächliche Beschreibung des Inhaltes sein und keine Aneinanderreihung von Keywörtern. Die Nutzer sind nicht auf den Kopf gefallen – sie merken sofort, wenn Sie von einem Unternehmen nur vollgespammt werden.
Pinnen Sie auch fremde Fotos, unter anderem auch deshalb, weil Sie eben nicht spammy wirken wollen. Unternehmen, die lediglich Ihre eigenen Produkte bewerben wirken schnell langweilig. Fügen beispielsweise ein Board namens „Behind the scenes @Unternehmensname“ hinzu und pinnen Sie dort Fotos Ihrer Mitarbeiter. Auch spannend sind Boards wie „What we like @Unternehmensname“, indem Sie Bilder posten, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Pinterest & Urheberrecht
Hier sollten allerdings auch gleich die Alarmglocken läuten und laut Urheberrecht schlagen. Prinzipiell gilt, dass das Setzen eines Links auf ein urheberrechtlich geschütztes Werk alleine noch keinen Rechtsverstoß darstellt. Da Pinterest allerdings von verlinkten Bildern automatisch eine Kopie erstellt, ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht gegeben (wenn man die Erlaubnis vom Urheber nicht hat). Da das Netzwerk diese Kopie auf Anfrage des Nutzers entsteht, ist der Nutzer selbst für den Rechtsverstoß verantwortlich zu machen.
Dies nur als Hinweis, genaueres zu den rechtlichen Schranken erklärt Thomas Schwenke in seinem Artikel „Pinterest und die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken“. Halten Sie sich diese Grundsätze immer im Hinterkopf, lassen Sie sich aber deshalb nicht davon abbringen ein aussagekräftiges, ansprechendes Pinterest Profil mit vielen Links auf Ihre Webseite zu erstellen. Viel Spaß und Erfolg dabei!
 
Quellen:
http://www.ethority.de/weblog/2012/02/23/pinterest-in-zahlen/
http://mashable.com/2012/01/29/pinterest-retail-infographic/
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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Am 9. März 2012
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