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Erfolgreiches Affiliate Marketing Teil 2

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Im ersten Teil von „Erfolgreich Affiliate Marketing betreiben“ wurden Themen zur Qualität statt Quantität, Supportleistungen und den Werbemitteln behandelt. Wie am Ende angekündigt, gibt es heute den zweiten Teil der ersten Serie in diesem Marketing-Blog. Zum Erfolg im Affiliate Marketing gehören nämlich noch weitere Punkte, wie etwa die Konditionen (einer der wichtigsten Punkte überhaupt) oder die Ziele, aber auch die Verkaufsprozesse müssen angesprochen werden. Verlieren wir am besten keine Zeit und beginnen direkt mit dem Thema der Verkaufsprozesse im Affiliate Marketing.

Verkaufsprozesse
Partnerprogramme leben davon das der Partner einen Kunden über seine Seite zum Merchant schickt. Kauft der Kunde dort in einem Shop per Bestellformular, so wird dem Partner eine Provision gutgeschrieben. Soweit ist es bekannt. Jedoch ist es auch bekannt, dass zahlreiche Onlineshops eine sehr aufdringliche Bestell-Hotline anbieten. Diese stößt dem Partner oft übel auf. Kunden die vom Partner generiert werden und dann per Hotline bestellen, können dem Partner nicht zugewiesen werden und somit kann der Partner kein Geld verdienen. Der Verkaufsprozess im Shop muss so geregelt sein, dass Kunden die über Trackinglinks kommen, keine Bestell-Hotline angezeigt bekommen und auch keine anderen Bestellmöglichkeiten geboten bekommen, bei denen Sie nicht das trackingfähige Bestellformular vom Shop verwenden. Viele Affiliates (Partner) lehnen eine Partnerschaft mit dem jeweiligen Merchant (Shopbetreiber) sogar direkt ab, wenn eine Hotline zu sehen ist.

Konditionen für Affiliates
Affiliate Marketing ist grundsätzlich eine Win-Win-Situation, denn der Partner verdient Geld und bringt dafür Kunden, die wiederrum auch Geld beim Merchant ausgeben und wodurch dieser ebenfalls verdient. Sobald einer verdient, verdienen also beide Parteien. Die Konditionen hierfür sind sehr unterschiedlich. Die Faustregel sollte aber sein, das man dem Affiliate immer eine solch hohe Vergütung anbietet, wie einem der Kunde wirklich wert ist. Im Webhosting beispielsweise bieten die Merchants ihren Affiliates eine einmalige 100% Sale-Vergütung an. Dies zeigt wie viel die Kunden wert sind. In Shops wo nur einmal pro Ware bezahlt wird ist das nicht möglich, aber 20 Prozent sollte man seinem Partner schon bieten, sonst bringt es kaum etwas.

Zusätzlich zu den normalen Provisionen sollte man guten Partnern auch eine Bonuszahlung gutschreiben. Beispielsweise kann man sagen, dass im Zeitraum von X bis Y, der Partner für jeden Sale oder jeden Lead einen höheren Preis bekommt. Eine solche Aktion bringt viel Motivation in die Partnerschaft und schafft zudem auch Vertrauen. All dies ist der Grundstein für eine faire Partnerschaft und das weiß jeder gute Affiliate.

Ziele müssen definiert sein
Ein Partnerprogramm einfach zu starten und vorher keine Ziele zu definieren geht zwar, sollte man aber nicht tun. Man muss vor dem Start eine Strategie festlegen und seine Ziele definieren. Nur dann kann man die Erfolge richtig einschätzen, anstatt sie nur zu messen. Außerdem muss man für die definierten Ziele auch die Zielgruppe festlegen. Partnerprogramme funktionieren nicht mit Partnern in jedem Umfeld, hier spielt es eine sehr große Rolle ob man seine Zielgruppe direkt anspricht oder nicht. Ein Konzept ist also zwingend notwendig um langfristige Erfolge mit den Partnern zu erzielen. Dabei stehen auch die Berater der Partnernetzwerke jederzeit mit guten Tipps bereit. Man muss sie nur ansprechen, aber auch da scheitert es bei manchen Merchants, weil sie denken es besser zu wissen.

Am Ende das Grauen…
Wenig Beratung kann man keinem Netzwerkbetreiber anhängen. Aber wenige Einsichten kann man vielen Merchants mit Recht nachsagen. Zur aktuellen Zeit herrscht zwischen Merchants und Affiliates sehr viel Brennstoff der für scharfe Diskussionen sorgt. So gibt es immer noch zu viele Merchants mit fehlerhaften Werbemitteln auf den URLs stehen etc. Das ist nur einer von vielen Punkten, aber dazu kann man sich bei der aktuellen Aktion „Ein Herz für Affiliates“ am besten selbst informieren. Eine Initiative die hoffentlich mehr ist, als nur der Tropfen auf den heißen Stein!
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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» Marketing » Erfolgreiches Affiliate Marketing Teil 2
Am 12. Juni 2009
von
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