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Social Media in 10 Jahren – heute die Chance von morgen wahrnehmen

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Den digitalen Wandel als Normalität begreifen – auch wenn viele von uns heute noch gespaltener Meinung sind, die sozialen Netzwerke werden unsere Zukunft maßgeblich beeinflussen. Social Media wird der Platz sein, an dem wir unsere Informationen bündeln und filtern, mit unseren Mitmenschen kommunizieren, Projekte planen und gedanklich umsetzen, eine völlig neue Kultur erleben und bewusst Grundlagen schaffen für unser reales Handeln. Klar sollte uns vor allem sein, dass diese Zukunft bereits begonnen hat, dass sie unaufhaltsam voranschreitet und dass genau diese digitale Zukunft nicht nur unser Verhalten und unsere Ansprüche beeinflussen wird, sondern auch die Entwicklung der Technik in den nächsten Jahren.

Der Wandel im Netz hat bereits begonnen
Immer mehr junge Menschen wachsen auf, ohne Angst vor der digitalen Welt. Sie machen sich soziale Medien zu Nutze und lernen damit umzugehen, als wäre es schon immer eine Selbstverständlichkeit. Wer heute noch von einem Hype redet, wenn er über Social Media sinniert, vergisst dabei anscheinend, dass sich Errungenschaften, die den Menschen Zeit und Arbeit sparen, schwerlich wieder abschaffen lassen.

Nehmen wir als jüngstes Beispiel die Tatsache, dass mittlerweile erste Tageszeitungen ihre aktuellen News direkt in den sozialen Medien einstellen oder Restaurants, die ihre aktuelle Tageskarte bereits am frühen Morgen per sozialem Netzwerk an ihre Fans versenden. Möglich wird all dies nicht zuletzt dadurch, dass auch die sozialen Medien ihre Angebote und Möglichkeiten zunehmend verbessern und den Bedürfnissen anpassen. Suchfunktionen für die User, punktgenaue Werbung für Unternehmen und auch die konzentrierte Ausrichtung von Social Media auf mobile Endgeräte und alltägliche Gebrauchsgegenstände in einem Maße, wie wir es uns heute noch kaum vorstellen können. Die Umgebung des Menschen wird zunehmend zur Schnittstelle zwischen den Menschen selbst und ihres sozialen Netzwerks.

Social Media – mehr als Mensch und Technik
Die totale Digitalisierung, die weltweite Vernetzung von Menschen und Technik- für viele  klingt dies immer noch nach unvorstellbarer Science Fiction. Und dennoch: Der Trend ist nicht mehr zu stoppen. Dies beweist gegenwärtig die Consumer Electronics Show, die in diesem Jahr zum ersten Mal in der ostchinesischen Hafenstadt Shanghai stattfindet und in deren Eröffnungsrede Audi-Chef Rupert Stadler von der „digitalen Revolution“ spricht, die das Leben der Menschen und die Entwicklung der Technik noch weitreichender verändern wird, als es die industrielle Revolution je konnte.

Seit Jahren zeigt die CES die kontinuierliche Entwicklung der Technik auf dem Gebiet der Vernetzung unterschiedlichster Geräte. Federführend dabei ist gegenwärtig die Autoindustrie. Diese Branche hat die Zeichen erkannt und setzt neben Nachhaltigkeit auf Digitalisierung und Vernetzung.

"Die Menschen mit einem modernen Lebensstil wollen mehr als ein Auto. Sie wollen eine Lösung.",

beschreibt Stadler den digitalen Fortschritt und beschreibt die Technik von Morgen als Gebrauchsgegenstand mit vielfältigen vernetzten Funktionen. In zehn Jahren werden die meisten Dinge, die wir im Alltag nutzen, nicht mehr nur ihrem eigentlichen Zweck dienen, sondern gleichermaßen eine Schnittstelle bilden zwischen uns, und unseren digitalen Welten, unseren Netzwerken und natürlich auch zu Unternehmen.

Unternehmen müssen lernen, dort zu sein, wo ihre Zielgruppe ist
Der rasante digitale Wandel führt dazu, dass große Bereiche der Unternehmenskommunikation immer häufiger in den Bereich Social Media ausgelagert werden. Dies betrifft nicht nur Unternehmen. Auch Privatleute, Vereine, Parteien, Behörden und Verwaltungsorgane konzentrieren sich im Buhlen um Aufmerksamkeit zunehmend auf die sozialen Medien.

Social Media spart Zeit, weil es erstmalig die Chance weltweiter Kommunikation auf direktem Wege bietet. Unternehmen, die sich in 10 Jahren noch an ihre altbackene Homepage als Allheilmittel im Onlinemarketing klammern, fallen einfach hintenüber und werden von der Masse nicht mehr wahrgenommen. Sicher wird es in 10 Jahren den klassischen Webauftritt noch geben, er wird aber dann nichts anderes sein, als ein Nebenschauplatz, denn aktuelle News, Produktvorstellungen und Vermarktung, Informationen und Kundengewinnung und -pflege gehören zeitnah dorthin, wo auch Kunden und Zielgruppe sind, in die sozialen Medien.

Erinnern wir uns an die Zeit, bevor es das Internet gab. Marketing und Kommunikation auf klassischem Wege bestand in Fernsehwerbung, Anzeigen in Zeitungen, Flyer, Eintragungen in Branchenbücher, Telefonbücher, Kunden bekamen riesige Kataloge zugeschickt, wurden angerufen oder der klassische Vertreter klingelte gar selbst bei der Zielgruppe an der Tür. Viele dieser Marketingmaßnahmen verloren bereits mit dem Siegeszug des Internets an Bedeutung. Sie wurden abgelöst durch Websites, Newsletter, Werbemails, digitale Branchenbücher, Werbung im Internet. Wer den Sprung verpasste, ging im wahrsten Sinne des Wortes unter mit seinem Unternehmen. Bekannte Beispiele sind die großen Versandhäuser Quelle und Neckermann. Mit Social Media haben wir erstmalig die Gelegenheit all die digitale Werbung zielgerichtet dorthin zu bringen, wo sie potenzielle Käufer erreicht. Dazu müssen wir aber bereit sein, ein Teil des Netzwerkes zu werden.
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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Am 26. Mai 2015
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