Der Einfluss von Social Signals auf SEO

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Google benützt über 200 verschiedene „Signale“ für der Rankingberechnung, die über die Platzvergabe auf der Google Result Page entscheidet. Manche dieser Signale sind bekannt, wie zB die Meta-Tags Title und Description, ein großer Teil ist allerdings ein sehr behütetes Geheimnis. Vertreter von Google und Bing bestätigen, dass auch sogenannte „Social Signals“ in der Berechnung berücksichtig werden.

Was sind Social Signals?
Im Gegensatz zu den „normalen“ Signalen, wie zum Beispiel die Gewichtung eines Links auf einer Webseite, der auf einen Blogartikel einer anderen Webseite verweist, sind „Social Signals“ Faktoren aus dem Social Media Bereich. Ein Social Signal kann beispielsweise ein Link, der auf Facebook geteilt wurde, sein.

In wie weit berücksichtigen Google und Bing Social Signals?
Dazu gibt’s natürlich vorwiegend wage Aussagen der beiden Giganten. Beide bestätigen allerdings in einem Interview mit SEO-Guru Danny Sullivan, dass sie eine Art „TwitterRank“ in ihre Suchalgorithmen aufgenommen haben. Bei diesem TwitterRank werden Links, die auf Twitter geteilt oder retweetet wurden, aufgrund der Authorität/Qualität des Tweet-Verfassers bewertet. Ein Link, der von einem angesehen Autor geshared wurde, wird demnach als relevanter betrachtet, als jener eines weniger bekannten Tweetrs. Die Qualität des Authors wiederum wird aufgrund der Anzahl der Follower, der Anzahl der Twitter-User, denen man selbst folgt, der Bedeutung der Follower, der Relevanz des Themas und der Unabhängigkeit des Authors festgestellt.

Bei Facebook sieht die Sache etwas anders aus. Die Kompetenz der Facebook-Nutzer wird laut Angaben der Vertreter von Google und Bing nicht beachtet. Es werden lediglich die geteilten Links von Facebook Fanpages und von Usern, die ihre Statusmeldungen öffentlich posten, berücksichtigt. Geteilte Links von Usern, die in ihren Einstellungen festgelegt haben, ihre Neuigkeiten nur mit Freunden zu teilen, sind für Suchmaschinen nicht zugänglich. Bing erwähnt zudem, dass sie zur Feststellung der Relevanz eines FB-Links anstatt der Qualität des Authors, Twitter-Daten zur Beurteilung heranziehen. Wird ein Verweis einer Facebook-Wall auch auf Twitter gepostet, wird er als qualitativ hochwertiger eingestuft.

Soviel zu den Social Signals, die bisher bestätigt wurden. In diesem Bereich gibt‘s jedoch ein großes Wachstumspotential, sodass sich diese Faktoren mit hoher Wahrscheinlichkeit verändern und vermehren werden. Wir verfolgen diese Entwicklung sehr gespannt und halten Sie über Neuigkeiten, wie Social Media die Suchmaschinenoptimierung beeinflusst, auf dem Laufenden.
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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Am 4. April 2011
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