Mobile marketing

7 Trends im Mobile Marketing 2015

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Es ist kein Geheimnis, dass die mobilen Endgeräte seit Jahren und auch in Zukunft der Trend der Erreichbarkeit und der Nutzung des Internets sind und sein werden. Die Smartphones werden immer kompakter, Tablet PCs können bei jeder Weiterentwicklung mehr und so ist der schnelle Zugriff auf das Netz gewährleistet.

Die Entwicklung des mobilen Marketings schreitet mit großen Schritten voran. Die Unternehmen, Shops und auch die Dienstleister müssen sich gezwungener Maßen auf diese Trends, die 2015 garantiert auftauchen, einstellen und ihr Marketing entsprechend strategisch aufbauen, um die potenziellen Kunden und natürlich auch Jobbewerber zu erreichen.

Gerade der letzte Punkt zeigt sich als Manko, denn Stellenausschreibungen in Tageszeitungen sind Strategien von gestern. Das Erkennen potenzieller Nutzer ist in 2015 das A und O.


Augmented Reality und mobile Advertising

Trend 1 ist zwar schon 2014 in Bearbeitung gewesen, jedoch wird sich hier eine Weiterentwicklung bemerkbar machen. Es geht um Augmented Reality. Hierbei wird die Realität mit der virtuellen Welt verschmolzen. Sehr interessant bei dieser Entwicklung ist, dass ein User beispielsweise ein Foto von einer Sehenswürdigkeit mit seinem Smartphone macht. Schaut er sich das Bild an, sieht er gleichzeitig sämtliche Informationen zu dieser, wie beispielsweise zum Bau, zur Lage oder auch zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Trend 2 beschäftigt sich mit mobilem Advertising. Tracking und Analytics sind in den Köpfen der Unternehmen noch nicht ganz angekommen. Die meisten App-Entwickler können nicht das Nutzungsverhalten ihrer eigenen App nachvollziehen. Das wird sich 2015 definitiv ändern. Flurry oder auch Localytics sind Anbieter für mobile Analytics. Anhand des App-Downloads kann der Erfolg einer bestimmten Kampagne jedoch nicht bestimmt werden. Um Werbebotschaften gezielt und nachweislich zu platzieren, bedarf es eines Umwandelns in diesem Bereich.


Retargeting und Prospecting sowie neue Formate

Trend 3 sind die Re-Engagement Kampagnen beziehungsweise das Retargeting. Über mobile Advertising wird ein User darauf hingewiesen, dass eine bestimmte App auf seinem Gerät vorhanden ist und das er diese nutzen sollte. Oft werden diese Apps gelöscht, sodass die Kampagne nicht funktioniert. Ändern wird sich hier mit Sicherheit, dass der User individuelle Werbebotschaften erhalten wird, die ihm beispielsweise Rabatte anbieten oder bei einem Spiel neue Leben schenkt.

Trend 4 ist Audience Tech oder auch Prospecting. Eine spezifische und relevante Ansprache des potenziellen Nutzers einer App wird der Fortschritt sein. Aufgrund von vorhandenen Daten wird ein eventuell interessierter Nutzer lediglich erahnt. Das funktioniert bereits bei Spielen, indem solche vorgeschlagen werden, die dem bereits genutzten sehr ähnlich sind. Das wird sich jetzt auch auf Produktangebote ausweiten. Über ID-Targeting können in den vorhandenen Nutzerkreisen entsprechend neue Produkte angeboten werden. Anhand der genutzten Apps eines Users kann ein Interessenprofil erstellt werden.

Trend 5 werden bessere und neue mobile Formate sein. Es gab bereits eine Reihe von Versuchen, dass auf mobilen Endgeräten der Content nicht komplett überdeckt wird oder die Anzeige plötzlich wegspringt oder verschwindet. Die mobilen Werbebanner werden wohl 2015 in einer besseren Form präsentiert werden. Einige Unternehmen haben diesen Schritt bereits geschafft, jedoch sind die Komplexität der Endgeräte und vor allem auch die unterschiedlichen Formate Schuld an dem bisherigen eher nervigen Erscheinungsbild. Die sogenannten In-Content-Banner werden hier Abhilfe schaffen.


Video-Advertising und mobile Programmatic

Trend 6 – das Video-Advertising. Viele Videoclips, also Werbebotschaften, dauern ewig, bis sie geladen sind. Dem Nutzer fehlt zum einen die Zeit darauf zu warten und zum anderen ist meist auch die Situation schlecht gewählt. Um wirklich potenzielle Zielgruppen anzusprechen, sind die Video Ads im Vormarsch. Hierbei geht es beispielsweise um Tageszeit-Targeting, sodass der User auf dem Weg zur Arbeit die Nachrichten schauen kann oder auch um Couchtime für den Abend. Der mobile Kanal müsste hierfür neu gedacht werden, was mit in-Content Bewegtbildern beispielsweise gelingt. Kürzere Trailer und schnellere Ladezeiten wären der Fortschritt.

Trend 7 beschäftigt sich mit der Abwicklung des Traffic über Telefon. Die Entwicklung der Mobile-Programmatic-Landschaft wird sich zeigen. Dieses Performance-Segment wird sich auf mobile Endgeräte verlagern. Traffic über Exchanges ist zwar bereits vorhanden, muss jedoch in 2015 entscheidend ausgebaut werden. Die Entwicklung wird hier in Richtung Programmatic gehen, damit gerade Technologien und Firmen, dessen Vorteile in datengetriebenen Modellen und Realtime liegen, verbessert werden können.


Unser Fazit

Es wird eine Menge weiterer Trends für das mobile Marketing geben. Schritt für Schritt werden die Neuerungen Einzug halten. Nicht alle Ansätze werden in 2015 umgesetzt werden können beziehungsweise werden weitere Feineinstellung benötigt, die sich noch über mehrere Jahre ziehen werden. Bis dahin sind wieder neue mobile Endgeräte vorhanden, die wieder andere Voraussetzungen mit sich bringen. Doch die Veränderungen sind bereits zu erkennen, gerade in den sozialen Medien. Hier zeichnen sich bereits erste Neuerungen ab, die sich auch auf den Endgeräten etabliert haben.
Dominik Fürtbauer

Dominik Fürtbauer

Beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing und ist Experte für digitalen Markenaufbau in Social Media Kanälen. Als zertifizierter Social Media Manager verhilft er Unternehmen bei der Strategieentwicklung sowie der Umsetzung von Social Media Kampagnen. In seinen Vorträgen spricht er über den Wandel der Gesellschaft und dem Konsumverhalten der jungen Generation im Internet und warum Unternehmen künftig nicht auf Social Media Marketing verzichten können.

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Am 10. Februar 2015
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